Das Wanderhotel in Tux
Wanderlust
350 Kilometer Wanderwege und ein Tal, das höher liegt als der Rest des Zillertals. Der Tuxerhof ist das natürliche Basislager für den Wanderurlaub in Tux. Gemütliche Talspaziergänge entlang des Tuxbachs, Höhenpfade zu urigen Almhütten, Steige auf den Rastkogel mit Dreitälerblick übers das Inn-, Tuxer- und Zillertal – jede Tour hat ihren eigenen Charakter. Und wer gleich oben anfangen will: Sommerbahnen, ein kostenloser Wanderbus und Wandertaxis übernehmen den ersten Anstieg.
Das Wanderhotel Tuxerhof als Basislager
Auf zum Wandern
- 350 km Wanderwege
- 3 geöffnete Sommerbergbahnen in Tux-Finkenberg (Finkenberger Almbahnen, Eggalm Bahnen, Hintertuxer Gletscher)
- 7 weitere Sommerbergbahnen im Zillertal
- kostenloser Wanderbus im Tuxertal
- Wandertaxi
- vielfältige Auswahl an Almhütten
- Zillertal Aktivcard mit vielen Vorteilen im Hotel zu erwerben
- kostenlose Wanderpass-App
Wanderungen mit Hütteneinkehr in den Zillertaler Alpen
Wandern und einkehren
Nach dem Aufstieg schmeckt alles besser. Das ist keine Einbildung, das ist Erfahrung. Hier sind drei Empfehlungen für Hüttenwanderungen im Tuxertal:
Höllenstein-Hütte & Grieralm
Nach der Brücke links bergan auf der Zufahrtsstraße bis zum Haus Nr. 509 gehen. Ab dort auf der Schotterstraße (Weg Nr. 28) weiter, bis der alte Saumpfad den Weg kreuzt. Insgesamt dauert die Tour bis zur Höllensteinhütte (1740 m) etwa 1,5 Stunden. Auf dem breiten Almweg bleiben. 900 m nach der großzügigen Kehre zweigt der Wanderpfad links durch den Wald hinauf aufs Tapeneck (1830 m) ab. Am idyllischen kleinen Griersee vorbei, schon ist die Grieralm in Sicht. Von der Hütte führt der gut markierte Weg Nr. 22 über die Tulferalm (1700 m) hinunter nach Madseit. Entweder über die Hängebrücke und dann rechts talauswärts oder am Waldrand entlang bis zum Nösslauhof (708) und dann auf Weg Nr. 12 zur Bushaltestelle gehen.
- Hin- und Rückweg: 4 h
- Höhenmeter bergauf: 650 m
- Schwierigkeit: mittel
Waldhoarspitze-Grüblspitze
Ab der Bergstation der Eggalm Bahnen führt der leicht ansteigende Weg Nr. 33 Richtung Waldhoaralm und leitet über der Baumgrenze unter dem Beillift hindurch. Auf Weg Nr. 37 gelangt man gemütlich über den mit Strauchheide bedeckten Südostrücken der Waldhoarspitze (2059 m) zur Grüblspitze (2395 m). Die letzten Meter bis zum Gipfelsieg sind steil. Dafür ist der Abstieg auf Weg Nr. 35 über den nordostgerichteten, auf das Rastkogelmassiv zuhaltenden, Bergrücken bis zur Bergstation Beillift weniger anstrengend. Der Ausgangspunkt der Tour wird auf dem Ziehweg erreicht.
- Hin- und Rückweg: 3 h
- Höhenmeter bergauf: 510 m
- Schwierigkeit: mittels
Weitentalrunde
Bei der Bergstation rechts abzweigen und Anstieg auf breitem Weg (AV Weg Nr. 324) zum Tuxerjochhaus. Empfehlenswert ist ein Abstecher zum Speicherteich des Tuxerjoch. Abstieg durch das Weitental (AV Weg Nr. 326) mit seiner prächtigen Alpenflora. Dann auf gesichertem Weg Nr. 17 am Schleierwasserfall vorbei und Abstieg nach Hintertux.
TIPP: Murmeltiere - Fernglas für Murmeltiere nicht vergessen!
- Hin- und Rückweg: 3,5 h
- Höhenmeter bergauf: m
- Schwierigkeit: mittel
Die Tuxer Berggipfel im ersten Sonnenlicht
Sonnenaufgangswanderung
Während das Tal noch schläft, sind wir schon oben. Der Hintertuxer Gletscher im ersten Licht, die Stille vor dem Tag, eine Tasse Tee in der Hand. Die Wanderung zum Sonnenaufgang gehört zu den Momenten, die man im Tuxertal nicht vergisst.
- Ab Juli bei Schönwetter
- Im Rahmen des Tuxerhof-Wochenprogramms
- Auswahl der Tour je nach Witterungsverhältnissen und Wetterlage
Wandern im Zillertal von Frühling bis Herbst
Einfach losmarschieren
Von Juni bis Oktober hat das Tuxertal alles, was Wanderherzen höherschlagen lässt: Dreitausender-Panorama, weitläufige Almen, begleitete Touren mit einheimischen Guides und Klassiker wie der Berliner Höhenweg oder die Peter Habeler Runde.
Die Zillertal Aktivcard – direkt an der Tuxerhof-Rezeption erhältlich – sorgt für freie Bergbahnfahrten und zahlreiche Vorteile in der Region.
Wer abends dann zurückkommt, hat sich die Wellnesseinheit im Tuxerhof redlich verdient und findet im Alpin Spa genau das, was müde Beine und volle Köpfe brauchen.
Touren im Zillertal für geübte Bergsteiger
Bergsteigen im Tuxertal
Sie wollen höher hinaus? Das Tuxertal und der Hochgebirgs-Naturpark Zillertaler Alpen bieten geübten Bergsteigern ein weitläufiges Gebiet. 422 km², von 1.000 Metern in Ginzling bis auf 3.509 Meter am Hochfeiler – mit unzähligen Routen, Varianten und Gipfeln, die den Aufstieg bezahlt machen. Drei Bergtouren möchten wir Ihnen hier empfehlen:
Bequem fahren Sie mit der Gondel von Hintertux zur Sommerbergalm (2.100 m) hinauf, dem Ausgangspunkt der Wanderung. Alpenrosen, Johanniskraut und Wilder Enzian geben einen lieblichen Kontrast zum gewaltigen Gletscher, bei dem imposante Bergspitzen um die Gunst des Betrachters wetteifern. Bei der Kaiserscharte angekommen, reicht der Blick bei guter Fernsicht bis zu den Ötztaler- und Stubaier Alpen. Tief unten liegt die Gemeinde Schmirn, zu der Hintertux bis zum Jahr 1926 verwaltungsmäßig gehörte. Auf der Rückseite, zum Tuxer Joch, öffnet sich eine liebliche Almlandschaft. Beim Tuxer-Joch-Haus ist Stärkung angesagt, um dann gemütlich durch das Weitental, vorbei am Schleierwasserfall, nach Hintertux abzusteigen.
Eckdaten: Hin- und Rückweg 5 h | Höhenmeter bergauf 545 m | Tipp: Fotoapparat und Fernglas nicht vergessen!
Von Lanersbach fahren Sie mit dem Wandertaxi zur Vallruckalm, von wo aus der Aufstieg zur Hippoldspitze erfolgt. Man besucht die höchstgelegene Alm des Zillertales mit eigenem kleinem Kraftwerk, begleitet von einer unvergleichbaren Aussicht zum Karwendelgebirge und den Zillertaler Alpen. Der Abstieg erfolgt auf gleichen Weg oder alternativ übers Nederjoch zur Nasse-Tux-Alm nach Lanersbach.
Eckdaten: Hin- und Rückweg 5 h | Höhenmeter bergauf 1300 m
Von Tux-Lanersbach fahren Sie mit der Eggalmbahn gemütlich auf 2.000 Meter. Von dort geht’s in Kehren zunächst bis zum Beil (2.300 m) und weiter leicht ansteigend zum Gipfelkreuz der Grüblspitze (2.395 m). Ein Fest für alle Sinne: Panorama mit Gletscherblick, duftende Kräuterwiesen und zirpende Grillen geben den Ton an. Wanderer mit viel Kondition können noch den Torsee besuchen, einen wunderschönen Bergsee eingebettet in die Natur, um sich eine Abkühlung zu genehmigen und die erschöpften Beine zu entspannen.
Eckdaten: Hin- und Rückweg 7 h | Höhenmeter bergauf 766 m | Tipp: Machen Sie einen Abstecher zu den denkmalgeschützten Höfen von Gemais